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Die Geschichte

Von den Anfängen bis heute

Arche Noah Betriebserholungsheim Landfrauen Schulungsstätte Waisenhaus Freizeitheim Kunststudienstätte Seminarhaus - und Schullandheim »Der Quellhof e.V.«


1897 – 1916
Bau des »Gesundbetungsheimes Elim« durch eine pietistische Gemeinschaft, man sagt, nach den Maßen der Arche Noah. Das Haus steht auf dem (Garten-) Grundstück des ehemaligen Beginen-Klosters (14. Jhd.).

Die Gründerfamilie wandert nach Argentinien aus und verarmt dort zusehends: „Hätten wir einen Fußweg nach Europa gefunden, wir wären ihn gegangen", so eine Aussage der ehemaligen Haushälterin.

1916 – 1933
Betriebserholungsheim der Deutschen Reichsbahn. Die Eisenbahner erweiterten 1920 das ursprünglichen Gebäudes nach Osten (jetziger Ostsaal).

1933 – 1945
Übernahme des Hauses als »Landfrauen-Schulungsstätte«. Durch die Gleichschaltung an den Reichsarbeitsdienst der Nazis übergegangen.

1946 – 1975
Kinderheim für ca. 120 Waisenkinder, geführt durch ehemals oberschlesische Ordensschwestern, den sogenannten Friedenshort-Schwestern aus Miechowitz (heute Bytom-Miechowitce), denen von der damaligen US-Verwaltung dieses Haus zugewiesen wurde. Mitte der 70-er Jahre wird in Öhringen ein »Mutterhaus« gebaut, in das alle Schwestern und ein Teil der Waisenkinder umziehen.

1975 – 1987
Freizeitheim der Evangelischen Diakonie.

1987 – 1994
Sitz der »Freien Werk- und Kunststudienstätten Quellhof e.V.«, begründet von einer regionalen Künstlergemeinschaft, mit Stefan und Monika Fitzlaff, Eberhard und Senta Stein u.a.

1994 - 2004
Durch Jörg Kunze (Der Holzhof, Dünsbach) impulsiert, wurde »Der Quellhof e.V.« 1994 von Beate Schollenberg-Frank und Martin Frank (Erwachsenenbereich) und Annemarie und Jörg Thimm-Hoch (Jugendbereich) gegründet. Sie suchten als ehemalige Mitarbeiter des Forum 3 in Stuttgart nach einem Rückzugsort („Klosterhof“) für die »Kämpfer an der Front«, die sich in den Städten müde gearbeitet hatten.

Von Anfang an entwickeln sich die drei bis heute bestehenden und  grundlegenden Bereiche des Quellhofs: das Seminarhaus, das Landschulheim und die Tagungsstätte für Gastgruppen, die zum Profil des Hauses passen.

»Der Quellhof e.V.« ist eine freie, unabhängige und gemeinnützige Einrichtung und erwirtschaftet bis heute seine Betriebskosten ausschließlich aus eigenen Kräften. Mit Hilfe privater Spenden (spendenbescheinigungsfähig) und Darlehen werden zusätzliche Belastungen wie Renovierungen oder Investitionen getragen. Es fließen keinerlei öffentliche Zuschüsse.

Schon zu Beginn entwickelte sich durch Martin Frank eine Heilpraktiker- und Massagepraxis, in der viele Menschen Beratung fanden. Durch ihn wurden auch die Ausbildung zum Jungebadtherapeuten am Quellhof durchgeführt.

Im Seminarbereich wurde eine intensive Zusammenarbeit mit vielfältigsten Dozenten angelegt. Unser Anliegen ist es Dozenten zu finden, die aufzeigen, wie man Fähigkeiten entwickeln kann, die eine vertiefte Wahrnehmung des »Übersinnlichen« bzw. »Feinstofflichen« ermöglichen.

Durch die Zusammenarbeit mit Coun van Houten wurden Seminare zur Biographiearbeit, zum Schicksalslernen, zum geistiges Forschen und zum Begegnungsgespräch entwickelt und durchgeführt.

ab 2004
ging die Leitung auf Annemarie Thimm, Jörg Thimm-Hoch und Fiona Jaffke über.

Im Seminarbereich wurde Roland van Vliet maßgeblicher Dozent. Er gründete 2001 »Manisola, Institut für persönliche Meisterschaft und soziale Kunst«, dessen 2-jährigen Schulungen in Deutschland kontinuierlich bis 2012 am Quellhof stattfanden. Die von ihm entwickelte »Ungeteilte Andacht« sowie die »Vier Formen des Denkens« und weitere Schulungsinhalte sind bis heute in vielen Bereichen des Quellhofs sehr lebendig und Grundlage der persönlichen Arbeit. Prägend auch die kultur- und geisteswissenschaftlichen Reisen mit Roland nach Schottland, England, Spanien, Jordanien, u.a. Ländern.

Außerdem bevölkern vielfältige Gastgruppen mit unterschiedlichen Ausrichtungen das Haus: Schulungen für Landwirte, Pressel-Massage-Fortbildungen, Gesangstherapietagung, etc.

Mittlerweile finden jährlich ca. 20 Klassenfahrten, Feldmesspraktika oder Konfliktfahrten am Quellhof statt. Hinzu kommen zahlreiche Tagesaktionen.

Während der Schulklassenfreien Zeit finden bis zu 10 Schulungen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder Bundesfreiwilligendienstes (BFD) bei und statt. Außerdem wird ein Schulungskurs der Freunde der Erziehungskunst im ökologischen Bereich durchgeführt.

Seit 2011/12 stehen Ausbildungen wie die »Gewaltfreie Kommunikation« mit Gabriela Reinwald und Martin Rausch, »Anthroposophische Meditation« mit Agnes Hardorp und Thomas Mayer oder die »Bildekräfteforschung« mit Markus Buchmann im Mittelpunkt des Seminargeschehens.

2012
feierten wir unseren 18-jährigen Geburtstag mit einer an der anthroposophisch orientierten Biographiearbeit angelehnten  »Mondknoten-Konferenz«, die Roland van Vliet leitete. Dabei wurden neue Impulse, Aufgaben und Entscheidungen spürbar, mit denen wir kraftvoll in die Zukunft gehen.

2013
Neue Ausbildungen kommen hinzu: im März Naturnah, unsere naturpädagogische Ausbildung und Ende Mai die Spirituelle Organisationsentwicklung mit Dirk Kruse.

2014
Großes 20-jähriges Jubiläumsfest vom 31. Juli bis 3. August.

2016

Aus ganz aktuellem Anlass startet im Juni unterWEGs, unsere Flüchtlingshelfer-Weiterbildung mit 12 Dozenten. Eine Kooperationveranstaltung mit stART international e.V.

Aktuelles


Quereinstieg zur NaturNah-Ausbildung noch möglich

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