Das Wesen der Anthroposophie

und wie sie im Menschen regsam werden kann
Spätestens seit dem 5. Jahrhundert bereiteten die Repräsentanten des esoterischen Christentums die Menschheit auf den mit vielen Gefahren verbundenen Beginn der Neuzeit vor. Das esoterische Christentum braucht zur Erfüllung seiner Aufgabe, der Höherentwickelung der Menschheit, die jeweils zeitgemäßen Mittel. So bedienten sich die Tempelritter der Gotik und die Rosenkreuzer im Mittelalter ihrer Märchen. So sind heute, so­wohl der Erkenntnisweg der Anthroposophie, als auch die moderne Rosenkreuzerströmung die Vermittler des esoterischen Christentums. Somit umfasst Anthroposophie den zeitgemäßpraktischen Weg zur schöpferischen Menschheitszukunft.

Doch ohne das aktive Ergreifen der mit dem Christus-Impuls verbundenen Zukunftskräfte würde die weitere Menschheitsentwickelung zum Erliegen kommen. Diese Zukunftskräfte aber bilden das lebende Wesen dessen, was wir als »Anthropo­sophie« bezeichnen. Wie kann ich dieses zukünftig Werden-Wollende in mir selbst wirksam werden lassen?


Dozent

Manfred Gödrich Rheinland/Pfalz, geb. 1963 in Wien. Studium: Zoologie und Humanbiologie (Uni Wien), eine Tochter. Fortbildungen Sterbebegleitung/Trauerarbeit, Mitarbeit in heilpäd. Einrichtung, Grundschullehrer, Seminarleiter, Verfasser geisteswiss. Manuskripte und Buchautor.


Anmeldeformular