
Skythianos und die westlichen Mysterien
Kulturen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Wir widmen uns den westlichen Mysterien in ihren Offenbarungsformen: Den Megalithkulturen mit Steinkreisen, Standing Stones und Cairns, den keltischen Strömungen und dem keltischen Christentum, wie es bis nach Mitteleuropa hineingewirkt hat. Ein besonderer Fokus liegt auf dem großen Bodhisattva Skythianos. Sein Überschauen „von Ewigkeit zu Ewigkeit“, seine hellsichtigen Mysterien durch die Natur zur geistigen Welt, prägen besonders die nordischen und westlichen Mysterien: von den Megalith-Mysterien über Druiden-, Drotten- und Hibernische Mysterien bis zum iro-schottischen Christentum, sowie nordamerikanischer indigener Völker und zum Gralsimpuls. Eine hellsichtige Ich- und Willens-Erkraftung durchzieht diesen geistigen Strom, der für viele heute lebende GeistessucherInnen eine eigentliche Heimatströmung ist.
Das Seminar wird eine lebendige Mischung aus vortragsartigen Teilen, seminaristischem Arbeiten und gemeinsamem Üben und Beobachten sein. Ein Schwerpunkt liegt auf der gemeinsamen Naturwahrnehmung: Wir versuchen, das seelisch-geistige im Sinnlichen miterleben zu lernen – ein Zugang, der sowohl dem Goetheanismus zugrunde liegt als auch einen skythianischen Zugang zur Geistigkeit durch die Natur bezeichnet. Vor diesem Hintergrund fragen wir: Wie zeigt sich die heutige Metamorphose dieses Stromes? Wie begegnen uns die westlichen Mysterien heute in Landschaft, Biographie und Kulturkrise – und wie können wir diese Impulse in konkrete Wahrnehmungs- und Übungswege überführen, die Wahrnehmung, Ich-Kraft und Willen im Alltag stärken?
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Dozent

Renatus Derbidge
1979, Biologe, Mitarbeiter der Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum, Lehrer an der Rudolf-Steiner-Oberstufe „Schule und Arbeit“ Basel. Gärtner, Autor und
Kursleiter in Schottland.